The more you tell, the more you sell…

The more you tell, the more you sell…

2. August 2016 Onlinemarketing 0

Hatten Sie schon einmal ein so genanntes „Long Copy Mailing“ in Ihrem Briefkasten? Also einen mehrere Seiten umfassenden Werbebrief, der in den meisten Fällen für ein Vitalstoff- oder Kosmetikprodukt wirbt, jedoch ebenso für ein Weiterbildungsangebot oder einen Computerkurs? Auch als Newsletter finden Sie den Weg zu Ihnen – meist in Form einer Email, die ganz schnell im Spam-Ordner Ihres Email-Programms landet.

Wahrscheinlich haben Sie nur einen flüchtigen Blick darauf geworfen, bevor das Mailing im Altpapier landete oder Sie haben die Email schlichtweg ignoriert. Vielleicht aber haben Sie sich auch die Zeit genommen ein paar Zeilen zu lesen, weil die Überschrift Ihr Interesse geweckt hat. Oder Sie haben sich etwas mehr Zeit genommen und das komplette Mailing gelesen, um anschließend mit dem Gedanken zu spielen das Angebot zu ordern. Vielleicht haben Sie aber auch tatsächlich bestellt. Ein sehr gut gemachtes „Long Copy Mailing“ kann faszinieren, überzeugen und vor allem – verkaufen!

In der Marketing- und Werbeszene sind „Long Copy Mailings“ jedoch eher ungeliebte Stiefkinder. Sie sind nicht kreativ, erfordern keine künstlerische Gestaltung – ganz im Gegenteil: sie dürfen es nicht einmal sein. Auch deshalb fragen sich viele:

Warum sollte ich mit einem solchen Format werben? Schließlich lesen die Leute heute nicht mehr so viel Text. Aber wenn das wahr wäre, würden auch keine Bücher mehr verkauft. Die enthalten letztlich noch viel mehr Text und werden dennoch gelesen. Sofern Sie so gestaltet sind, dass sie zum Weiterlesen einladen – interessant und spannend. Sofern die Figuren im Buch zur Identifikation einladen. Sofern der Inhalt sowohl fasziniert als auch bewegt. Gleiches Prinzip gilt for „Long Copy Mailings“:

Wie kein anderes Marketinginstrument schaffen sie es nicht nur, Interesse und Aufmerksamkeit zu wecken, sondern das Angebot in all seinen Facetten in fesselnder Weise zu präsentieren. Das Mailing kann alle Fragen des potentiellen Kunden beantworten. Es ist wie ein sehr guter Verkäufer, der dem Interessenten ein erklärungsbedürftiges Produkt bis ins Details erklärt und ihn bis zur Unterschrift führt.

Klar ist, dass dies nur einem wirklich spannenden Text gelingt. Mit einer direkten, sympathischen Ansprache, die der Leser sofort versteht und die aus seiner Lebenswirklichkeit stammt. Glaubwürdig muss es sein und seine Aussagen müssen sich bei einer Google-Recherche verifizieren lassen.

Deshalb gibt es auch nur wenige Werbetexter, die sich auf diese Kunst verstehen. Metaphern, Sprachbilder und besonders raffinierte Formulierung sind nämlich strikt verboten. Ein guter Verkäufer spricht schließlich auch nicht in Bildern, sondern Klartext!

Sind Konzept und Text realisiert sowie die Druckunterlage erstellt, testen Sie das Mailing zunächst mit einer kleinen Adressliste von maximal 5.000 Adressen. Zum Beispiel mit inaktiven Altkunden oder kalt gewordenen Interessenten. So können Sie ohne größeres Risiko herausfinden, ob Sie Ihre Ziele mit dem Mailing erreichen können.
Wir erstellen seit über 14 Jahren „Long Copy Mailings“. Wenn Sie das Instrument testen wollen oder für A/B-Tests Mailing-Alternativen benötigen, sprechen Sie uns an!

About the author

Alexander Krings: Geschäftsführer der Krings Kommunikation GmbH, einer Beratung für Klinik- und Praxismarketing mit Sitz im Münsterland. Er ist seit über 10 Jahren im Gesundheitsmarketing tätig und bloggt unter www.klinik.marketing.

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